JB´s Bar, kleines Arbeitstreffen

Gestern Abend haben wir uns zur Besprechung der Kinder(Heu)Wagen in der Künstlerbar im Malkasten getroffen. Mit 8 Aktiven erörterten wir unsere Perspektiven und haben dabei neue Künstler die sich bei dem Projekt engagieren wollen, über den aktuellen Stand unserer Arbeit informiert.
Neue Künstler:
Die an der Akademie studierenden Anja (Malerin, Düsseldorf) und Oliver Blumek (Aktionskünstler, Essen) führten sich ebenso positiv in die Gruppe ein wie die professionelle, internationale Fotografin Venezia Tournier. Mike Jansen (Aktionskünstler) hatte leider Gespräche für einen Auftritt in der türkischen Botschaft und Lothar Lindemann (Maler) hatte Kundengespräche. (Denn Künstler müssen ja auch Geld verdienen 😉 ) Aber die letzen zwei Artisten wird die Gruppe noch näher kennenlernen …

Wir diskutierten also zu acht und kamen uns dabei in den Ideen des Projektes näher. Der gesellschaftspolitische und der sozialkritische Charakter der KW-Aktion wird in Bezug auf das Bosch-Werk „Der Heuwagen“ von allen Seiten unterstützt und in der persönlichen Sichtweise dargestellt werden. Die Kinder(Heu)Wagen nehmen Kontur an. Die aktuellen Themen werden konkret. Fritz kümmert sich um die Wirtschaftskriese, Heinz um Krieg und Frieden, Susanne unterstreicht den sozialen Charakter und Venezia klagt Kindesmissbrauch an (besonders passend zu den Kinderwagen bei der Aktion) Oliver berühren die Amok-Läufe an Schulen. Wanja macht den Kohle-Wagen aus dem Ruhrgebiet und ich denke an eine Geld-Fress-Maschine. Umwelt und Börse spielen bei allen Ideen eine große Rolle, ebenso wie die Minimierung der sozialen Grund-Standards ihren Platz finden werden. Der Spiegel den Hieronymus Bosch der damaligen feudalen Gesellschaft vor Augen hält ist ins 21. Jahrhundert gerettet und reflektiert nun vor den Augen der kapitalistischen Welt. Der Rettungsring ist weit vom Heuwagen entfernt. (Parallel zum Baldeneisee Atoll von C.U. Frank).
Eine Welt, ein Boot – für alle …

Da wir noch nicht alle Aspekte ausreichend beleuchtet haben und unsere künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum intensiver koordinieren sollten, werden wir uns in den nächsten Tagen/Wochen noch einmal treffen um die persönlichen Aussagen gemeinsam zu unterstreichen.
Dazu melde ich mich bei den Teilnehmern der KW-Aktion per Mail.

Jetzt wünsche ich allen ArtFakt´lern alles Gute und viel Erfolg.

Wolfram AJ

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