Wolf Vostells Film zum Happening „Heuwagen“

1977 wird Wolf Vostell Gastdozent an der Hochschule Essen, Fachbereich 4 für Kunst. Er hält Vorlesungen über die Ästhetik der Aktionskunst. 1978 führt er im Januar mit seinen Studenten die Aktion „Heuwagen“ auf. Ein Film zu diesem Happening, das auch mit Fluxus in Verbindung gebracht wird, existiert an der Uni Essen. Wanja Richter-Koppitz hat für die Gruppe einen Termin mit dem Filmarchiv der Universität arrangiert. Dieser Film war nie öffentlich zu sehen.
Die Künstlervereinigung ArtFakt 2010 hat sich darum bemüht, weil es in unserem Projekt doch um eine Neuinterpretation der Heuwagen geht. Sowohl des Bosch-Triptychons, als auch von Vostells dreiteiliger Kunstaktion. Im Bosch-Triptychon ist das Weltliche, also der Heuwagen in der Mitte, wobei rechts und links Himmel und Hölle zu sehen sind. Das Vostell-Happening ist zeitlich dreiteilig: A. Die Lebensmusik (Hören), B. Die Fahrt (Riechen – Tasten – Sehen), und C. Die Landschaft (Kohle & Fleisch).
Es hat sich zu diesem Termin sogar der Zeitzeuge und Künstler Norbert Bauer angesagt, mit ArtFakt 2010 den Film anzuschauen und über vergangenes und zukünftiges zu diskutieren.
Unsere Recherchen bringen uns dem ArtFakt 2010 Projekt immer näher. Diese Bemühungen sind nicht nur zeitintensiv sondern sehr effektiv und dabei zielstrebig. So kommen wir weiter!

Bis bald, viele Grüße,
euer ArtJanz

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