29. August ab 18:00 Uhr – Bauwagen der Demokratie

F I N I S S A G E  –  „Der Zeitgeist“

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Hollerith im Bauwagen der Demokratie

Hans-Jürgen Söffker aus Dortmund hat sich mit dem Lochkarten Computer des deutschstämmigen US Amerikaners H. Hollerith (IBM) befasst, der 1934 und 1939 zur Volkszählung im 3. Reich eingesetzt wurde. Vier seiner Arbeiten sind im Bauwagen der Demokratie in der Ausstellung „Der Zeitgeist“ zu sehen. Öffnungszeiten: Donnerstag, 15.08, 22.08 u. 29.08 von 17-20 Uhr. Zur Finissage singt der Damen und Herren Chor a´capella.

Pippilottas Bildende Kunst in der ‚mobilen galerie düsseldorf‘ im August 2019

Demokratie und Widerstand ist nicht nur gegenwärtig ein wichtiges Thema. Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit in einer friedlichen Welt, mit viel Nächstenliebe ist des Ziel der Menscheit, egal welcher Hautfarbe, Gender oder Religion. Pippilotta hat die Kraft und die Kreativität es verständlich auszudrücken, in der Sprache der Kunst.

Besuch aus Süd-Korea

Mi-Ryeon Kim besuchte uns zur Vernissage „Der Zeitgeist“ am Bauwagen der Demokratie. Zur Zeit zeigt sie ihre Arbeit im „Raum für Raum“, Sonderburgstr.4 in 40545 D’dorf noch bis Ende August.
Haben uns sehr über ihren Besuch gefreut und planen mit dem MEGAPHON SPRECHCHOR aus Daegu in Düsseldorf am Bauwagen eine südkoreanische Performance, im Sinne der Demokratie.

Kunst und Jazz, 08. August 2019 am Bauwagen der Demokratie, Düsseldorf

Zur Vernissage „Der Zeitgeist“ von Hans-Jürgen Söffker und Pippilotta inszenierte die rheinländische Band „Tritett“ Jazz, just in time ….
Hier ein kleiner Eindruck:

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Kunst und Musik im August am Bauwagen der Demokratie

Rheinische Post, Montag 29. Juli 2019

https://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/unterbilk/duesseldorf-unterbilk-ein-bauwagen-fuer-kunst-aus-den-stadtteilen_aid-44421071?fbclid=IwAR3kefEypDDpr2jorBE0U1hYw3iob1SJfDgxAXtgn-Eplmx1_6_vQoSC-U8

Kunst in Düsseldorf:
Ein Bauwagen für Kunst aus den Stadtteilen


Mit Ausstellungen, Konzerten und Lesungen will der Verein ArtFakt Menschen im Vorbeigehen Kunst und Kultur näherbringen.

Von Tino Hermanns

Es ist ein kleiner Verein, der aber hohe Ansprüche hat und mindestens genauso hohe Ziele verfolgt. Gerade mal sechs Namen stehen in der Mitgliederliste von „ArtFakt“, der Künstlervereinigung, die in die Zukunft schauen will. Um das zu tun, hat ArtFakt eine mobile Kulturbaustelle, eine Baustelle der Demokratie in Form eines Bauwagens an die Bachstraße gestellt, die mobile Galerie „Bauwagen der Demokratie“. „Im Bauwagen der Demokratie stellen Low-Budget-Künstler aus den Düsseldorfer Ortsteilen aus“, sagt ArtFakt-Vorsitzender Wolfram „Art“ Janz.

„In dem kleinen Raum kann man mehr machen als man zunächst denkt. In unserer bespielten Installation bieten wir die tägliche Dosis Kunst in 15 Minuten. Bei uns wird niemand durch museales Brimborium erschlagen.“ Zuletzt gab es unter dem Titel „schwarz – weiss – farbe“ kleinformatige Bilder von Inka Conrads zu sehen.

„Wir sind keine Lobby, wir machen keine Vorgaben und sind keine Verschwörungstheoretiker. Wir stellen Fragen oder geben Hinweise mit dem Blick des Darstellenden und des Schaffenden, des Intellektuellen, des Philosophen oder des Lernenden. Wir freuen uns über jede kreative Partizipation in Wort und Tat zum Thema.“ So wurde der Bauwagen der Demokratie vor Kurzem von den Malern Forrest und Sadam mit topaktuellen Themen wie Klimawandel, Verseuchung der Umwelt durch Plastikmüll und Habgier des Menschen künstlerisch gestaltet. Janz und seine Kollegen wollen aber nicht nur anprangern, sondern leben auch vor, was sie künstlerisch umsetzen. So wird Strom per Solarzellen auf dem Dach des Bauwagens selbst produziert.

Seit Oktober 2011 steht die mobile Galerie auf der Bachstraße. Das ist keine „wilde“ Aktion, sondern alles ist von der Stadt Düsseldorf genehmigt und das Kulturamt der Stadt und die Bezirksvertretung unterstützen die Projekte des Vereins. Auch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse (KKSSK) hilft im Rahmen ihrer sogenannten „Kleinen Projekte“ bei der Finanzierung des „Bauwagens“ mit. „Was ArtFakt macht, ist sehr spannend. Schon weil es nicht institutionell ist, entwickelt es eine eigene Dynamik“, erläutert KKSSK-Geschäftsführer Stefan G. Drzisga. „Solche Projekte machen die Kulturlandschaft und damit Düsseldorf vielfältig.“