Mittwoch, der 20. Feruar 2008
Wanja, Tschibbi, Max und ich trafen uns im Archiv der Uni-Essen und der Herr Munsch hatte schon alles vorbereitet. Wir konnten direkt den bisher aus rechtlichen Gründen unveröffentlichten Streifen sehen.
Ziehmlich genau vor 30 Jahren wurde das Vostell-Happening in der Universität aufgeführt und mitgefilmt. Das Band war sehr beeindruckend und wurde mit Worten von Dekan Prof. Heindrich eingeleitet. Die Dokumentation zeigte die drei Stationen des Happenings um den „Heuwagen“ zunächst kommentarlos und lies zum Schluss die beteiligten Studenten und Wolf Vostell zu Wort kommen.
Dieser Film erweiterte unser Verständniss für die Situation von 1978 und fordert unererseits eine Neuinterpretation ins 21. Jahrhundert. Dabei sind verschiedene Materialien und Metaphern in die heutige Zeit zu Übersetzen.
Wanja Richter-Koppitz war damals schon dabei und hielt die Szenerie auf Fotopapier fest. Sie hat auf einige heutzutage bekannte Künstler hingewiesen und war offensichtlich 2008 genauso hingerissen wie damals.

Diese Dienstreise zur Uni Essen war ein erfolreicher Tag. Zumal die Gruppe an diesen Tag noch einen öffentlichen Vorstellungstermin für ArtFakt 2010 in einem Essener Auktionshaus am 10. Mai 2008 organisierte. D.H. fünf Mitglieder präsentieren ihre aktuelle Arbeiten am Kettwiger Tor im Ruhrgebiet in Essen.

Davon erzähle ich später. Doch zunächst will ich einmal hier festhalten das wir unserem Ziel wieder ein ganzes Stück näher gekommen sind. Nun wünsche ich allen anderen alles Gute und freue mich darauf die nächsten Informationen über unsere Arbeit hier zu veröffentlichen.
Bis dahin
Viel Glück
von
ArtJanz
Kategorien: Beschreibung · Erlebnisse · Mitglieder
Gut vorbereitet waren Wanja und ikke die Ersten im Jacobi-Haus, wo unser Treffen statt fand. Wir stellten die Tische zurecht und verteilten darauf die vielen Informationen in vielfacher Ausführung damit jedes Mitglied auf den neuesten Stand der Dinge gebracht wurde.

Als Die Leute langsam eingetrudelt waren, es waren 12, begrüßten wir die Versammlung und Wanja erläuterte die Hintergründe unseres Projektes. Sie verwies auf Bosch und Vostell und erklärte für die zukünftigen „Members of ArtFakt 2010″ wie die Idee entstand und was schon gemacht wurde, um das Kunstprojekt voran zu bringen. Ihre Vergleiche der bisher bestehenden „Heuwagen“ wurde mit Bildern und Fotografien unterstrichen, damit jeder eine Vorstellung haben konnte. Dann ging sie auf die derzeit unbefriedigende Situation im Bereich der Kultur ein und setzte große Hoffnung in unsere Vereinigung.
Danach beschrieb ich das Projekt „Kunstaktion in drei Teilen“, und sprach über die Neuinterpretation für das 21. Jahrhundert. Wie wir uns eine Präsentation dieser Aktionskunst im einzelnen Vorstellen und woran wir arbeiten können und sollen, um die Sache erfolgreich und nachhaltig zu gestalten. Der Umfang und die damit verbundenen Ziele der Aktionen sowie die Vorstellung einer Kunstreise mit dem ArtMobile durch die Ruhr-Region wurde erläutert. Zum Schluss kam die Frage nach den Einsatzgebieten der einzelnen (neuen) Künstler auf und wurde insoweit geklärt, dass neue Bereiche erschlossen werden und alte Feinheiten ausgebaut werden können.
Anschließend kam der Tschibbi an die Reihe, mit seinem Vortag über Möglichkeiten und Perspektiven des Projekt Heuwagen – Kunstaktion in drei Teilen. Dazu stellte er eine weitere Möglichkeit einer Finanzierung im Rahmen eines Vereines oder einer Institution im Zusammenarbeit mit einer Europäischen Partnerschaft in Aussicht.
Jetzt verabschiedeten sich die ersten Anwesenden und die Halle leerte sich langsam. Jeder hatte viel zu Denken und alle waren sich darüber klar das es weitergeht und das wir wieder mal voran gekommen sind. Das war gut so.
Diese vierte große Arbeitstreffen hatte kapp drei Stunden gedauert und das dreizehnte Mitglied kam, als alles schon vorbei war. Christian bekam noch die Infos zum Verlauf und dann war er auch schon wieder weg. Einige Leute kamen dann noch mit in JB´s Bar, denn es war ja noch früh am Abend, wo wir weiterdiskutierten. Dabei hatte ich noch eine schönes Gespäch über Möglichkeiten der ArtFakt 2010 – Finanzierung mit Reimund.
Langsam schlich sich der alte Tag davon. Bei Halbmond lag ich im Bett und hatte einen guten Geschmack im Mund …
Bis bald,
euer
Artjanz
Kategorien: Mitglieder · Treffen